Montag, 21. März 2016

BIM trifft Geodäsie: Sommer-Seminar an der Hochschule Bochum

Die Vermessung der Erde ist eine uralte Kulturtechnik. In Europa war bereits Pythagoras ca. 500 v. Chr. damit befasst, Land zu bestimmen und aufzuteilen. Standen ihm in jener Zeit dafür Maßband und Schnurlot zur Verfügung, so können die heutigen Geodäten auf modernste Rechnertechnik zurückgreifen.

Die aktuelle Bauvermessung stützt sich auf Laserscanning ab, d.h., dass eine hochaufgelöste Punktwolke die Begrenzungen einer bestimmten Umgebung abbildet. Das zugehörige Datenmodell ist auch in BIM-Software importierbar. Reichlich Gebrauch machen davon z.B. Architekturbüros, die sich mit Umnutzung von Bestandsgebäuden beschäftigen, denn ein Aufmaß gelingt sehr viel schneller und genauer.

Aber auch für die algorithmische Planung ist Geodäsie auf Basis von Laserscanning hochinteressant, denn topographische Merkmale sind wichtige Richtgrößen, die einen parametrisierten Gebäudeentwurf mitbestimmen. Ein spannendes Thema also und wie gemacht, um einen Praxisvortrag in diesem Kontext zu halten.

Faltblatt:
"150. DVW-Seminar: Building Information Modeling (BIM) und 3D-Geoinformation":

http://www.dvw.de/sites/default/files/news_termine/dateianhang/2016/Flyer_Sem_150_BIM-und-3D.pdf

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