Montag, 4. April 2016

BIM – eine Zauberformel?


Die Veranstalter des Doppelkongresses „Powerbuilding/Datacenter Convention“, der am 11. und 12. Mai in Köln stattfinden wird, schreiben BIM eine zentrale Rolle zu, um die lange vermisste Effizienz in der Bauplanung zu erreichen. Die Potenziale einer tatsächlichen (!) integralen Planung kommen bei hochinstallierten Gebäuden wie z.B. Rechenzentren oder Krankenhäusern auch besonders deutlich zum Vorschein – müssen hier doch zahlreiche Fachplaner mit unterschiedlichsten Schwerpunkten koordiniert werden.

Ich freue mich ganz besonders über die Einladung, in Köln aus dem BIM-Nähkästchen zu plaudern, denn die Ko-Referenten sind spannend wie hochkarätig. Mein Fokus wird darauf liegen, eine integrale TGA-Planung vorzustellen und Möglichkeiten zu zeigen, die Belange des Facility Management frühzeitig in den Planungsprozess zu integrieren. Besonders am Herzen liegt mir auch, Virtual Reality als handfestes Arbeits-Werkzeug für Architekten zu präsentieren.

Vielleicht ist Ihnen in letzter Zeit der Begriff „disruptive Technologie“ untergekommen. Im Gegensatz zur sukzessiven Weiterentwicklung markiert die Disruption eine Unterbrechung im Geschehen. Die Veranstalter des Kongresses ordnen BIM in diesen Kontext ein. Wenn ich darüber nachdenke, könnte das richtig sein, denn BIM scheint tatsächlich das Ende des bisherigen CAD-Weges zu markieren. Für sich genommen steht die neue Methode auf wackligen Füßen, sie braucht also eine Trägertechnologie, die sie allerdings unterbricht. Dabei eröffnet BIM aber gleichzeitig neue Horizonte. Was denken Sie?

Hier der Link zum Kongress: „PowerBuilding & Data Center Convention“:

http://www.powerbuilding.eu/pages/pbuilding-dcc/koeln-2016.php

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