Donnerstag, 16. Juni 2016

Wie viel Zeit kostet die Arbeit mit BIM?

Kürzlich kursierte ein Blog-Beitrag (siehe Link unten) bei uns. Er bezog sich auf die zu erwartenden Zeitbedarfe beim Einsatz vom BIM. Ich möchte Ihnen die Quintessenz nicht vorenthalten.

Der herkömmliche 2D CAD-Arbeitsprozess verschlingt am meisten Zeit während der Projektdokumentation und weniger bei der Konstruktionsphase. Bei dem BIM-Verfahren hingegen verschiebt sich der Aufwand in den Planungsprozess und schmilzt in der Dokumentation erheblich zusammen. In einer idealtypischen Annahme spart BIM dabei rund 30% der Zeit ein.

Ganz wichtig ist jedoch der Einsatz von Projektvorlagen, denn bezogen auf herkömmlichen CAD-Einsatz mit 100 %, spart BIM mit Vorlagen 50% der Gesamtzeit ein, ohne aber nur 10%. Die Erstellung der entsprechenden Vorlagen nimmt im statistischen Mittel rund 33% der Projekt-Bearbeitungszeit ein. Die Vorlagen sollten also sehr genau sein und so oft wie möglich genutzt werden, damit bei Folgeprojekten dieser Zeitaufwand entfallen kann.

Link zum Blogbeitrag:
http://www.shoegnome.com/2015/12/09/bim-still-bankrupting-firm/



DigitalHUB NRW: Bauarbeiten am digitalen Leuchtturm


„Die Grenzen zwischen virtueller und realer Welt verschwimmen.“ So wird es oft etwas überspitzt formuliert. Ob man wirklich von einem Verschwimmen sprechen kann sei dahingestellt, aber was in den letzten Jahren klar wird ist, dass reale und virtuelle Welten sich immer stärker überlagern und gegenseitig beeinflussen.

Davon ist natürlich auch die Baubrache betroffen, so ist der Architektenarbeitsplatz von heute ganz selbstverständlich ein Computerarbeitsplatz. Dieses Werkzeug eröffnet der Kommunikation innerhalb von Planungsprozessen sehr gute Möglichkeiten, Informationen möglichst jederzeit und für alle Beteiligten verfügbar zu haben.

Die Digitalisierung ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar und formitas ist auch seit Jahren in dieser „Mission“ unterwegs. Deshalb war es uns auch eine Herzensangelegenheit, das Crowdfunding der „Initiative Aachen“ zu unterstützen, die nun die nötigen 1,5 Millionen € Eigenmittel zusammengebracht hat.

Rund 100 Unternehmer und Organisationen hatten Beiträge geleistet, um die Region Aachen zu einem starken Ort auf der digitalen Landkarte Nordrhein-Westfalens zu machen. Der „digitalHUB der Region Aachen“ wird im besten Fall einer der fünf „Leuchttürme der Digitalisierung“ in unserem Bundesland werden.

Wenn das gelingt, bekommen wir noch einmal 1,5 Millionen dazu. Drücken Sie mit mir zusammen die Daumen!

Link zur Meldung im Bundesverband IT Mittelstand e.V.
http://www.bitmi.de/php/evewa2.php?menu=019901&newsid=2969